Bundesliga


08.12.2018

Robin Haase spielt in der Bundesliga Saison 2019 für Gladbach!

Robin Haase spielt in der Bundesliga Saison 2019 für Gladbach!

Die niederländische Nummer 1 wechselt von Blau-Weiß Halle an den Niederrhein. Das sind gute Nachrichten für den Bundesligakader des Gladbacher HTC kurz vor Weihnachten. Der Holländer, der aktuell im Einzel auf Rang 50 und im Doppel auf Rang 39 der ATP Weltrangliste geführt wird, war in den vergangenen Jahren einer der Top-Spieler des TC Blau-Weiss Halle. Mehrere deutsche Meistertitel konnte Haase mit Blau-Weiß Halle erreichen. Nachdem Halle aufgrund von konzerninternen Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Gerry-Weber-Gruppe im nächsten Jahr an der Bundesliga nicht mehr teilnehmen wird, haben mehrere Vereine versucht den 31-jährigen Weltklasse Spieler zu verpflichten. Nicht ohne Stolz können wir sagen, dass Robin sich für den GHTC entschieden hat und freuen uns auf spannende Matches mit Robin im GHTC Trikot. 

 Robin ist Sohn eines Deutschen und einer Niederländerin und in den Niederlanden aufgewachsen. Bereits in der Jugend galt er als großes und vielversprechendes Talent, nicht zuletzt weil er im Jahr 2015 auf Rang 3 des ATP Juniorenranking geführt wurde und im gleichen Jahr im Wimbledon-Finale der Junioren stand.  In seiner Profikarriere konnte Robin bislang unter anderem zweimal das Turnier in Kitzbühel im Einzel gewinnen, stand bei mehreren Turnieren im Finale und ist seit Jahren bei allen Grand Slam Turnieren regelmäßig im Hauptfeld. Im Doppel hat Robin unter anderem 2014 das Turnier in Gstaad gewonnen sowie alleine 2018 3 ATP Turniersiege erspielt. In 2013 stand er im Doppel Finale der Australian Open, was er als einen seiner größten sportlichen Erfolge ansieht. 

Robin Haase wohnt nur circa 120 km entfernt von Mönchengladbach im belgischen Turnhout. Coach Patrice Hopfe und Teamchef Henrik Schmidt pflegen seit vielen Jahren einen freundschaftlichen Kontakt zu Robin. Robin ist bei den Fans beliebt durch sein aggressives und variables Spiel. Seine professionelle Einstellung ist vorbildlich. Als hervorragender Doppelspieler ist er eine großartige Verstärkung für das Gladbacher Bundesligateam. Neben Philipp Kohlschreiber ist Robin bereits der zweite Top-50 Weltranglistenspieler im Kader des GHTC für 2019.

09.07.2018

5:1 Auftaktsieg gegen den TV Reutlingen

Zum Saisonauftakt konnte das Team des Badwerk Gladbacher HTC gegen den TV Reutlingen zwei Tabellenpunkte sichern und liegt nach dem ersten Spieltag der Saison punktgleich hinter Düsseldorf und Mannheim auf Platz 3 der Bundesliga. Dabei waren die einzelnen Matches zum Teil knapper, als es der Endstand von 5:1 vermuten lässt: Nachdem der für den Gladbacher HTC an vier gesetzte Matteo Donati sich gegen den deutschen Tennisveteranen Michael Berrer glatt in 2 Sätzen 4:6 4:6 geschlagen geben musste, konnte sich der an zwei gesetzte Rogerio Dutra Silva gegen Lorenzo Giustino mit 6:4 6:4 durchsetzen. Für den Matchsieg musste Rogerio allerdings alle Kräfte mobilisieren, um insgesamt 16 Breakbälle gegen sich abwehren zu können. Der Sieg von Marton Fucsovics gegen Andrea Arnaboldi schien dagegen heute nie gefährdet. Marton setzte sich mit 6:2 und 7:5 gegen den ehemaligen GHTC Spieler durch. Anschliessend ging der an drei gesetzte Andrej Martin gegen Tobias Simon mit 1:0 nach Sätzen (7:6) zwar in Führung, musste sich aber zweimal im zweiten Satz verletzungsbedingt am Oberschenkel behandeln lassen und verlor den zweiten Satz mit 6:4. Im Match-Tie-Break konnte Andrej nochmal die Zähne zusammen beissen und den Tie-Break mit 10:4 für sich entscheiden. Somit stand es 3:1 für den GHTC nach den Einzeln. 

Für das erste Doppel ist Roman Jebavy heute frisch aus Wimbledon angereist. Am Samstagabend noch im Mixed Wettbewerb gegen Murray/Asarenka ausgeschieden, hat Roman keine Mühen gescheut, um heute für den Gladbacher HTC gegen 15 Uhr auf dem Platz zu stehen und mit Marton Fucsovics mit 6:1 6:1 den ersten Doppelsieg gegen Andrea Arnaboldi und Lorenzo Giustino zu holen. Rogerio und Matteo konnten mit 6:2 6:3 gegen Michael Berrer und Tobias Simon den erfolgreichen Schlusspunkt zum 5:1 Endstand setzen. Wir bedanken uns beim TV Reutlingen für die Gastfreundschaft und grosses Dankeschön an unsere Spieler für den tollen Saisonauftakt. 



04.07.2018

1. Heimspiel am 15. Juli: Kohlschreiber sagt zu!

Die deutsche Nr. 2 Philipp Kohlschreiber steht dem GHTC zur Verfügung

Zum Saisonauftakt der 1. Bundesliga im Sommer 2018 möchte der Gladbacher HTC gerne am 1. Heimspieltag gegen den TC Weinheim in Bestbesetzung antreten. Die deutsche Nr. 2 im Tennis Philipp Kohlschreiber hat nun zugesagt und den Termin am 15. Juli in Mönchengladbach in seinen Turnierkalender aufgenommen. Der 34-jährige Kohlschreiber ist seit Jahren einer der beliebtesten deutschen Tennisspieler und seit nunmehr 12 Jahren unter den Top 40 der Welt zu finden. Seine Beständigkeit liegt an seiner hohen Professionalität. Er ist ein Vorbild für jeden Nachwuchsspieler. Zusätzlich ist er ein sehr guter Doppelspieler und kann somit dem GHTC in zweierlei Hinsicht verstärken.

Aktuell steht Philipp Kohlschreiber auf Platz 25 der ATP-Weltrangliste. Gewinnen konnte er bisher 8 ATP Turniere: 2007, 2012 und 2016 die BMW Open in München, 2008 das ATP-Turnier in Auckland, 2011 das beliebte Rasenturnier im westfälischen Halle, 2014 das ATP-Turnier im Rochusclub in Düsseldorf sowie in 2015 und 2017 sein Heimatturnier in Kitzbühel. Dazu kommen diverse Siege auf der Welttour im Doppel.

Teamchef Henrik Schmidt: "Diese Zusage freut uns natürlich besonders, da es toll ist, dass wir unseren besten Spieler gleich zum 1. Heimspiel präsentieren können. Philipp hat uns in 2016 maßgeblich den Weg zum deutschen Meistertitel geebnet und sich im Team als vorbildlicher Mannschaftsspieler präsentiert. Wir sind stolz darauf, dass er weiterhin für den GHTC aufläuft. Und eine volle Hütte am 15. Juli sollte damit auch garantiert sein!“ 



Saisonrückblick 2017 & Ausblick 2018

Mönchengladbach, 24.08.2017

Der Teamchef des Gladbacher HTC kündigt für die kommende Saison in der Tennis-Bundesliga einen wahren Transfercoup an.

Die Saison in der Tennis-Bundesliga ist nicht nach dem Geschmack des Gladbacher HTC gelaufen. Am Ende wurde der als Deutscher Meister gestartete Klub Drittletzter von neun Mannschaften. Teamchef Henrik Schmidt erklärt, woran es in dieser Spielzeit gelegen hat, was mit den nominellen Spitzenspielern los war und wie es in der neuen Saison werden soll.

Sie sind als Deutscher Meister in die Saison gestartet, am Ende mussten Sie froh sein, dass durch den Rückzug von Bremerhaven nur eine Mannschaft aus der Bundesliga abstieg. Was machte die abgelaufene Saison so anders als die vorangegangene?

Schmidt Das letzte Jahr war wie ein Märchen, das lässt sich nicht ständig wiederholen. Wir haben neben einem guten Spielerkader damals auch des Öfteren einfach Glück gehabt. Dazu kam eine sehr gute Doppelbilanz. In diesem Jahr hatten wir wieder einen sehr guten Kader, jedoch viele Verletzungen, Pech mit Resultaten unserer Spieler auf Turnieren in Bezug auf deren Verfügbarkeit sowie eine schlechte Doppelbilanz. Bei einer so ausgeglichenen Bundesliga befindet man sich dann schnell in der unteren Tabellenhälfte.

Sind Sie mit der Rolle als "Gejagter" nicht so gut zurechtgekommen wie mit der Rolle als "Underdog" 2016? Haben die Gegner den GHTC anders eingestuft als im Vorjahr?

Schmidt Das hat auch einen Unterschied gemacht. Unsere Gegner wussten, dass sie nur mit Ihrer besten Aufstellung gegen uns punkten können und genau das haben sie dann auch meistens getan. Ich empfinde das aber eher als Lob für die gute Arbeit und genieße es, gegen Top-Aufstellungen zu spielen. Am ersten Spieltag in Krefeld haben wir nach 30-jähriger Bundesligageschichte der Krefelder für einen Zuschauerrekord gesorgt. Das darf man doch als Kompliment auffassen.

Von ihren ersten drei Top-Spielern haben weder Andreas Haider-Maurer noch Philipp Kohlschreiber in dieser Saison für den GHTC gespielt. Spitzenspieler Albert Ramos-Vinola war zweimal da und verlor sein einziges Einzel und zwei Doppel. Mit der Bilanz können Sie nicht zufrieden sein, oder?

Schmidt Nein, aber das lag nicht an unseren Jungs. "Kohli" hat momentan eine Blessur nach der anderen und kann kaum trainieren neben den ATP-Turnieren. Andi war über ein Jahr verletzt und hat jetzt in Meerbusch wieder das erste gute Turnier gespielt, und Albert hatte einmal eine fünfstündige Flugverspätung. In Krefeld musste er antreten, obwohl er in den drei Wochen davor nicht ein einziges Mal auf Asche gespielt hatte, sondern ausschließlich auf Rasen. Wir sind eher dankbar dass er das überhaupt gemacht hat.

Ramos-Vinola hat dann seine beiden Doppel verloren, doch die waren generell ein Problem in der Saison. In acht Spielen wurden fünfmal beide Doppel verloren, dreimal nach einem 2:2 nach den Einzeln so auch das Spiel. Woran hat es da gehapert?

Schmidt Das können wir uns selbst noch nicht so ganz erklären. Im Doppel kann man weniger planen als im Einzel, und gerade deswegen hatten wir mit Franko Skugor und Roman Jebavy zwei Doppelspezialisten verpflichtet. Skugor war immerhin in Wimbledon im Halbfinale und Jebavy die Nummer 56 der Welt im Doppel. Dafür hat unser bisher bester Doppelspieler Aleksandr Nedovyesov eine unerwartete 2:5-Bilanz im Doppel gespielt.

Wie zufrieden sind Sie mit den Zugängen Jan Sátral, Andrej Martin und Roman Jebavy?

Schmidt Andrej Martin und Roman Jebavy sind Granaten, menschlich wie sportlich. Andrej blieb als Neuzugang ungeschlagen, und Roman hat als Doppelspezialist ja sogar zweimal Einzel spielen müssen und beide Einzel nach überragendem Kampf gewonnen. Dazu kommt, dass Roman in der Kabine für beste Stimmung sorgt. Der hat eine positive Ausstrahlung, die alle mitzieht. Er hat sich zudem über das Borussia Trikot mit der Nummer 9 und seinem Namen gefreut wie Kinder über ihre Weihnachtsgeschenke. Hätten wir die beiden nicht gehabt, dann hätte es düster werden können. Bei Jan Sátral sind wir uns noch nicht einig. Als Typ passt er gut und hat sich auch auf dem Platz kämpferisch präsentiert. Ihm fehlen aber momentan die guten Resultate und daher ein bisschen Selbstvertrauen.

In Tim Sandkaulen haben Sie ein Eigengewächs in das Bundesliga-Team integriert, ein Einzel durfte er aber noch nicht spielen. Wie sehen Sie seine Entwicklung?

Schmidt Tim hat sich so entwickelt, wie wir es erhofft hatten. Die Uni in Mississippi hat ihn erwachsener und kantiger gemacht. Sein Doppelspiel ist schon jetzt auf Bundesliganiveau, was ihn zum festen Bestandteil des Teams macht und nicht nur zu einem Youngster, den wir zur Nachwuchsförderung mitnehmen. Wir hoffen, dass er sich auch im Einzel so weiterentwickelt, das braucht aber meines Erachtens noch ein bis zwei Jahre. Aber glauben Sie mir, er wird das packen!

Nach der Saison ist vor der Saison. Wie stellen Sie sich das Bundesliga-Team des GHTC 2018 vor? Bleiben die Top-3?

Schmidt Unsere Topleute haben alle gesagt, dass sie bleiben möchten. Bis Ende September werden wir das Vertragliche regeln. Im letzten Jahr ging es schwerpunktmäßig darum, das Meisterteam zusammenzuhalten und nur in der Breite zu verstärken. Für das kommende Jahr planen wir aber schon einen Leckerbissen. Ich darf da im Moment noch keinen Namen nennen, aber wir werden einen echten Hammer für die nächste Saison präsentieren. Das gönnen wir uns und den Zuschauern nach dieser Saison. Also können wir uns schon jetzt auf tolles Tennis bei den Heimspielen 2018 freuen, eben auch mit einer besonderen Überraschung.

Quelle: rp-online 24.082017